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Das Produkt

von Mark Ravenhill
Übersetzung: Nils Tabert
Premiere am 1. August 2009 
Premieren Spielzeit 10/11
  Trust
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  Maß für Maß
  Wolke 9


...das Herz ist ein größeres Organ als das Hirn, wie es so schön bei uns im Showgeschäft heißt.

Inszenierung Thomas Ulrich

Mit Svenja Ingwersen, Felix Meyer

Late Night - immer um 22.30 Uhr

Eine Produktion von accomplices.theaterensemble. in Kooperation mit dem Theater im Bauturm.

„Bridget Jones goes Dschihad“ wäre vielleicht eine Formel, mit welcher der Produzent James die Schauspielerin Olivia für seinen neuen Film gewinnen möchte. Die Drehbuch-Story: Amy, eine junge, global agierende Geschäftsfrau, deren Freund beim Anschlag auf das World Trade Center starb, verliebt sich ausgerechnet in den attraktiven Al-Qaida-Kämpfer Mohammed. Hautnah erlebt sie die Planung eines Selbstmordattentats auf Disneyland Paris. Sie verrät Mohammed an die Polizei, Mohammed wird verhaftet. Als Amy Fernsehbilder von seiner Misshandlung im Gefängnis sieht, wird auch sie zur Kampfmaschine.

Uraufführung: 17.8.2005 Traverse Theatre, Edinburgh (Inszenierung: Lucy Morrison, Spiel: Mark Ravenhill)

Das Produkt Szenenfoto

Mark Ravenhill studierte am Drama Department der Universität Bristol, war freier Regisseur und langjähriger Literary Director (Chefdramaturg) der Londoner Paines Plough Theatre Company. Seine ersten Kurz-Stücke Fist und His Mouth (beide 1995) wurden an mehreren Londoner Fringe Bühnen und am Off-Off-Broadway gezeigt.

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Pressestimmen:
“Thomas Ulrich inszeniert auf den Punkt; es gelingt ihm, den Sturzbach der Motive und Bilder, die James hastig aneinander setzt, so zu arrangieren, dass der Aufführung nicht die Puste ausgeht. Felix Meyer saugt die Rolle des skrupellosen, selbstvergessenen Produzenten, der sich immer wieder an seinen Einfällen berauscht, mit allen Sinnen auf.“
Kölnische Rundschau

„In dieser pointiert bitterbösen Komödie stecken fast mehr Wahrheiten und Klischees über die westliche Unterhaltungsindustrie und dummdreisten Chauvinismus jeglicher Couleur, als man in einer Stunde verdauen kann. Regisseur Thomas Ulrich konzentriert sich in seiner schnörkellosen, rasanten Inszenierung konsequenterweise auf die sprachliche Sprengkraft des Monologs für zwei Schauspieler. Großartig wie sich Felix Meyer als frenetischer James 'einen Wolf pitcht', köstlich, mit welch mimischer Ausdruckskraft Svenja Ingwersen den schwierigen Part der an die Wand gequatschten Aktrice meistert. Eine kurzweilige, gallige Portion Polemik“. Kölner Stadt-Anzeiger

Spieldauer: 60 Minuten 

Aus unserem Gästebuch im Theaterfoyer:
Gut! Sehr Intensiv! Ekelig!
Danke für das Stück!
 am 23.10.2009 weiterlesen


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