Spielplan Ensemble Karten Das Haus Förderverein Partner News&Service

Werther

von Johann Wolfgang von Goethe
Premiere am 18. April 2009 
Repertoire
  "KUNST"
  Am Hang
  Bandscheibenvorfall
  Das Produkt
  Der Kontrabaß
  Die Hände meiner Mutter
  Don Karlos - Infant von Spanien
  Draußen vor der Tür
  Glaube, Liebe, Hoffnung
  Holzers Peepshow
  Ich bin der Mann von Lolo
  Kaspar Häuser Meer
  Ladies Night (Ganz oder gar nicht)
  Love Letters
  Mutters Courage
  NippleJesus
  Salome
  Sinn
  Werther
  Wir sind die Sintflut


Wie froh bin ich, dass ich weg bin!

Inszenierung Rüdiger Pape

Ausstattung Dietmar Teßmann

Regieassistenz: Madelaine Reiner

Mit Kai Hufnagel, Arne Obermeyer, Katrin Schmieg

Eine Koproduktion von „GbR Werther“ und Theater im Bauturm


Werther fühlt sich zerrissen zwischen seinen eigenen Bedürfnissen und den gesellschaftlichen Verpflichtungen. Dem Wunsch seiner Mutter, er solle einen „anständigen“ Beruf ergreifen, mag er nicht entsprechen. Er liebäugelt damit, Künstler zu werden. So flieht er zunächst aufs Land, seinem „Paradies“, und beschäftigt sich mit der dortigen Landschaft und Natur.
Auf dem Weg zu einer Tanzveranstaltung lernt er Lotte kennen, die älteste Tochter eines fürstlichen Amtmannes. Werther verliebt sich auf den ersten Blick unsterblich in sie. Im Laufe des Abends kommt ein Gewitter auf und beide müssen in Anbetracht des  Naturschauspiels sofort an das gleiche Gedicht denken, eine Ode von Klopstock. Sie werden sich ihrer Seelenverwandtschaft bewusst.
Die Folgezeit ist für Werther wie ein glücklicher Rausch, der jäh durch die Ankunft von Lottes Verlobtem Albert beendet wird. Trotz Alberts höflicher und freundlicher Art bleibt das Verhältnis zwischen Werther und ihm gespannt. Werther zieht sich zurück, denn seine Situation ist hoffnungslos. Er verlässt das Land und arbeitet eine Zeit lang bei einem Gesandten, doch schon bald erkennt er, dass er sich in „der feinen Gesellschaft“ nicht wohl fühlt. Vor allem aber kann er sich nicht von Lotte lösen.
Er kehrt zu ihr zurück, doch sie hat bereits Albert geheiratet. Nicht im Traum würde es ihr einfallen, die bürgerlichen Konventionen zu verletzen und Albert zu verlassen. Werther begeht Selbstmord.

Goethe beschreibt in Die Leiden des jungen Werther einen jungen Mann, der nach Selbstverwirklichung sucht und an den engen Grenzen der starren Konventionen seiner Zeit scheitert.

Rüdiger Pape hat aus dem Briefroman von 1774 eine eigene Theaterfassung für das Theater im Bauturm erarbeitet.

Pressestimmen:
"Rüdiger Pape konzentriert sich in seiner Dramatisierung des Goethe`schen Briefromans auf die schicksalhafte Dreiecksbeziehung und verdichtet diese in der gut 85-minütigen Inszenierung mit symbolträchtigen Bildern und Effekten. [...] Eine - vor allem in der Titelrolle - gut gespielte und kurzweilige Aktualisierung, die den 235 Jahre alten Stoff zeitgemäß erscheinen lässt ohne anbiedernd zu sein."
Kölner Stadt-Anzeiger

"Es ist eine Studie über die Liebe, klar, aber auch eine über das Verstreichen von Zeit, über das Sich-Erinnern. [...] Lang anhaltender Applaus und Bravi für alle Beteiligten."
Kölnische Rundschau

Spieldauer: 1 Stunde 20 Minuten 
Termine: 02.-04.12.

Aus unserem Gästebuch im Theaterfoyer:
richtig gut – ich bin beeindruckt
am 22.04.2010 weiterlesen


Tickets online bestellen
 
Powered by Interlutions © 2010 Theater im Bauturm| Impressum