Unser Repertoire reicht von Klassikern wie Werther von Johann Wolfgang Goethe und Don Karlos - Infant von Spanien von Friedrich Schiller bis hin zu zeitgenössischen Stücken und Dauerbrennern wie Kunst von Yasmina Reza oder dem Kontrabass von Patrick Süskind, der seit über 25 Jahren am Bauturm gespielt wird.
Unseren Tanz auf dem Vulkan von allen Anfängen bis in die krisenreiche Gegenwart thematisiert die Finanz-Revue Wir sind die Sintflut – Eine kleine Geschichte der Krise von Klaus Prangenberg und Sascha Schiffbauer. Ladies Night von Stephen Sinclair und Anthony McCarten - vielen bekannt in der Filmadaption Ganz oder gar nicht,
die 4 Oscar-Nominierungen erhielt – zeigt fünf arbeitslose
Stahlarbeiter, die zwecks Finanznot beschließen, es den
strippenden Chippendales gleich zu tun. Bandscheibenvorfall von Ingrid Lausund dagegen ist eine bitterböse Farce aus dem Leben heutiger Angestellter. In Kaspar Häuser Meer
von Felicia Zeller wiederum rotieren die Sozialarbeiterinnen Barbara,
Silvia und Anika im rasenden Stillstand eines bürokratischen
Systems, zwischen Überforderung und Desillusionierung, - eine
Hochgeschwindigkeitsfarce mit kafkaesker Aussichtslosigkeit.
Das dass Geheimnis der Liebe größer als das Geheimnis des Todes ist thematisiert Oscar Wildes Salome. In Love Letters
von A.R. Gurney, einer Liebesgeschichte zweier extrem unterschiedlicher
Personen, steht die Schauspielerin, Autorin, Kosmopolitin Renan Demirkan gemeinsam mit Theaterleiter Gerhardt Haag auf der Bühne.
Ein ganz subjektives Bild von seiner Mutter zeichnet Tabori in seinem Stück Mutters Courage.
Er thematisiert die Tötungs- und Vernichtungsmaschinerie des
Nationalsozialismus, indem er am Schicksal dieser Frau Schrecken, Angst
und Hoffnung nachvollziehbar und persönlich werden lässt.